Jetzt hat es mich auch erwischt!! Ich hab das Juckfieber bekommen!
Es ist echt schrecklich und ich glaub ich hab es noch gar nicht so schlimm.
Seid heute hab ich einen hässlichen Ausschlag an den Beinen, mit Strand wird wohl vorerst nichts mehr :/
Aber was v.a. juckt, ist das Gesicht, doch da bin ich gottseidank nicht rot! Ich glaub man kanns ein bisschen in Zaum halten, wenn ich was drüber zieh, dann wird es zumindest besser, wieso auch immer..
Insgesamt gehts mir aber jetzt schon viel besser. Das Fieber ist weg und sonst hab ich auch keine Schmerzen mehr. Ich hoff jetzt nur, dass der Ausschlag nicht noch schlimmer wird. So war es nämlich bei meiner Gastschwester, der ging es vor mir schon besser und ist aber nur am verzweifeln, weil alles so juckt..
Aber wie ein Affe fühl ich mich echt fast schon, ständig am Kratzen, mal am Arm, dann im Gesicht, als nächstes am Kopf, Bein,.... :D
Donnerstag, 19. September 2013
Meine kranke Familie und ich
Abgesehen von dem kleinen Zwischenpost über die Hühnerfüße, perdon, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe. Den Grund kann man schon der Überschrift entnehmen. Und mit krank ist wirklich krank gemeint, auch, wenn meine Familie manchmal wirklich auch ein bisschen verrückt ist ;)
Doch der Kommentar von Flor trifft es gut! Seid Jenni und ich hier in Costa Rica sind und bei der Familie wohnen, war bisher immer jemand krank.
Zunächst war es Flor. Sie hatte Kopfschmerzen und einen Ausschlag an der Schläfe, mehrere Tage lang.
Als es besser war traf es Jenni, sie hatte eine Grippe und war für 2 Tage ans Bett gefesselt.
Schließlich hatte ich die letzte Woche immer ziemliche Kopfschmerzen am Morgen zu beklagen, ob vom Wetter oder vom Schlafen, oder vielleicht auch von der Arbeit, was weiß ich. ;)
Am Sonntag bekam Dauling dann wie von einem Tag auf den anderen auch ziemliche Kopfschmerzen und Fieber.
Schließlich traf es auch Debbie und mich. Was ich hatte, war Fieber, mal wieder ziemliches Kopfweh und Gliederschmerzen. Scheinbar genau die Symptome für Dengue-Fieber. Bei den anderen war es ähnlich. Am Montag gingen wir dann zum Arzt, gut, dass die anderen mit mir waren, weil alles hätte ich sicher nicht alleine verstanden :D Zumindest ging es dann zum Blutabnehmen, um sicher zu sein. Am nächsten Tag wars dann klar: Dengue-Alarm!
Doch der Kommentar von Flor trifft es gut! Seid Jenni und ich hier in Costa Rica sind und bei der Familie wohnen, war bisher immer jemand krank.
Zunächst war es Flor. Sie hatte Kopfschmerzen und einen Ausschlag an der Schläfe, mehrere Tage lang.
Als es besser war traf es Jenni, sie hatte eine Grippe und war für 2 Tage ans Bett gefesselt.
Schließlich hatte ich die letzte Woche immer ziemliche Kopfschmerzen am Morgen zu beklagen, ob vom Wetter oder vom Schlafen, oder vielleicht auch von der Arbeit, was weiß ich. ;)
Am Sonntag bekam Dauling dann wie von einem Tag auf den anderen auch ziemliche Kopfschmerzen und Fieber.
Schließlich traf es auch Debbie und mich. Was ich hatte, war Fieber, mal wieder ziemliches Kopfweh und Gliederschmerzen. Scheinbar genau die Symptome für Dengue-Fieber. Bei den anderen war es ähnlich. Am Montag gingen wir dann zum Arzt, gut, dass die anderen mit mir waren, weil alles hätte ich sicher nicht alleine verstanden :D Zumindest ging es dann zum Blutabnehmen, um sicher zu sein. Am nächsten Tag wars dann klar: Dengue-Alarm!
Kurze Erläuterung zur Krankheit: Dengue-Fieber ist eine Tropenkrankheit und wird nur von Mücken übertragen. Diese sind v.a. zur Regenzeit und nur in stehenden Gewässern zu finden.
Es gibt zwei Arten von Dengue - klassisch und gefährlich. Ich habe nur die Klassiche!! Das heißt, ich bin zwar die Woche krank geschrieben und daheim, aber es ist in keinster Weise gefährlich und ich nehm nicht einmal Medikamente. Anfang der Woche nur ein paar mal Paracetamol gegen das Fieber.
Mit der Gefährlichen dagegen ist nicht zu spaßen. Wenn du bei dieser keine Medikamente nimmst, kann die Krankheit hier tödlich enden.
Weitere Symptome sind Ausschlag mit ziemlichem Juckfaktor. Bei der gefährlichen wohl auch, dass man keinen Hunger und Appetit hat.
Tagtäglich darf ich nun um 7 aufstehen, zum Blutabnehmen fahren, um dann mittags um 12 dem Arzt wieder einen Besuch abzustatten. The same procedure every day. ;) Als ich das erste Mal bei Arzt war durfte ich auch nen 6 Seitigen Fragebogen ausfüllen. Was die alles wissen wollten?? Wieviele Jahe meine Eltern zur Schule gegangen sind, wieviele Stunden sie arbeiten....?
Wenigstens ist der Arztbesuch nicht so langweilig, immerhin findet hier schon ein halbes Familientreffen statt. Außer Debbie, Dauling und mir war heute noch Flor dabei, die erfahren hat, dass sie auch Dengue hat. Eine Cousine treffen wir auch schon jeden Tag, heute mit ihrer Mutter, die aber nichts hat. Auch Dariana war heute mit beim Arzt, die Tochter von Dayner, bei ihr ist das Ergebnis aber auch Dengue negativ ausgefallen!
In ganz Costa Rica sind wohl grad 20% der Bevölkerung infiziert! Da braucht man sich wohl nicht mehr wundern, dass es auch die Halbe Familie hat...;)
Mittwoch, 18. September 2013
Hühnerfüße gefällig??
Ich sitze gerade hier uns lasse den Tag kurz Revue passieren und versuche gleichzeitig, das, was ich heute Abend erlebt habe, zu verarbeiten.
nun ja irgendwann musste halt der Kulturschock doch noch kommen...! ;)
PS: Perdon, dass ich mich so lange nicht mehr gemeldet habe. Grund waren einmal zeitliche Probleme, da letzte Woche einfach volles Programm war. Bis ich dann am Sonntag krank geworden bin und jetzt seitdem hier zuhause bin....
Ich saß auf der Couch und hab ein bisschen was geschrieben, da meinte Jenni doch "Hey hast du Lust auf Hühnerfüße??" Ich schaute sie nur entgeistert an, doch tatsächlich, meine Gastschwester stand in der Küche und bereitete begeistert das Geflügel zu. Neben ihr stand eine Schüssel, in der sich die eben genannten Füße befanden. Dazu gab es noch Gedärme und andere Innereien zu bewundern. Es sah einfach nur grausam aus. An den Stümmeln konnte man noch Sehnen und geronnenes Blut oder derartiges erkennen. Das ist vielleicht was für den Medizinstudenten, aber nichts für mich. Jenni alberte noch ein bisschen rum und machte Fotos. Aber ich konnte die Tierstücke wirklich nicht lange anschauen. Noch dazu, wo ich mir ziemlich sicher vorstellen konnte, wo die Hühner herkamen...
Dauling schnitt dabei motiviert und mit einem Grinsen im Gesicht die 'Finger' des Huhns in Stücke. Es sah wirklich so aus, als schneide sie Finger bzw. Zehen. Sie waren zwar vielleicht proportional ein bisschen länger als die unseren oder die eines Babys, aber sogar die Nägel waren hier vorhanden (wie man auf dem Foto gut erkennen kann) und die Haut schimmerte rosa.
Soweit ich das richtig verstanden habe, soll alles letztenendes in einem Suppentopf landen; das erinnert mich ein bisschen wie zu früheren Zeiten...Laut der Familie soll es wohl köstlich schmecken. Dauling isst wohl normal bis zu 10 der Hühnerfüße....
Für mich wird es bei dem Essen wohl Reis pur geben, immerhin mit Salat...;)
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zum Fleischkonsum allgemein: Fleisch ist hier sehr beliebt. Die Menge des Konsums ähnelt wohl in etwa dem, wie es in Deutschland ist. Der Unterschied ist, dass hier Hühnchen wirklich zum Favoriten gehört und genauso, wie Reis, Bohnen und Ei, fast täglich auf dem Teller landet.
Dass ich nicht sonderlicher Fleischliebhaber bin, hat meine Gastfamilie inzwischen wohl auch verstanden. Man sollte wissen, ich bin von Zuhause fast kein Fleisch gewohnt und wenn es doch etwas gibt, weiß ich zumindest meistens, wo es herkommt. Hier gibt es das Fleisch jetzt oft in einer Extraportion, wovon ich mir dann halt einfach nichts nehme. Letztens im Supermarkt habe ich auch einmal geschaut, was es denn so zu kaufen gibt. Leider konnte ich im ganzen Regal nichts finden, das annähernd Bio oder Fairtrade war...Auch wenn das Land ziemlich entwickelt ist, soweit sind sie scheinbar noch nicht...
PS: Perdon, dass ich mich so lange nicht mehr gemeldet habe. Grund waren einmal zeitliche Probleme, da letzte Woche einfach volles Programm war. Bis ich dann am Sonntag krank geworden bin und jetzt seitdem hier zuhause bin....
Mittwoch, 11. September 2013
Patriotismus?!!
Auch wenn das Land vergleichsweise winzig ist, der Stolz der Ticos macht das wieder wett.
So eine Vaterlandsliebe wie hier habe ich in Deutschland noch nie erlebt.
Am kommenden Sonntag, dem 15. September, wird hier der Tag der Unabhängigkeit gefeiert. Überall wird es Umzüge geben, Musik, Tanz etc.
Da der Tag so wichtig ist, wird auch aus dem September der Monat der Heimat. Was das bedeutet erlebe ich hautnah in meinem Projekt. Alles steht im Bilde der Nationalsymbole. Sämtliche Zimmer werden mit Girlanden in den Nationalfarben geschmückt, Flaggen werden gebastelt und aufgehängt, aber auch Abbildungen der Maskottchen gibt es zu sehen. Zudem gibt es zweimal am Tag eine Versammlung, bei der die Fahne herumgetragen wird und die Nationalhymne gesungen wird.
Aber nicht nur in der Schule erlebe ich diesen Patriotismus. Meine Gastmama ist da kein bisschen anders. ;) Vor dem Haus hat sie Puppen mit Kleidern in den Nationalfarben aufgestellt, die Fahne, von der sie ganze drei Stück besitzt und von denen eine immer seinen Platz im Auto hat, darf natürlich nicht fehlen. Und Dariana singt dabei vergnügt die Hymne im Wohnzimmer....;)
Generell scheinen hier Feiertage eine große Rolle zu spielen. Am Montag war, wie ich schoneinmal erwähnt habe, der Tag der Kinder - dia de ninos. Dariana kam mit einer rießigen Tüte Süßigkeiten von der Schule heim und erzählte von Theaterstücken und ähnlichem. Zuhause bekam sie schließlich eine Sahnetorte geschenkt und der Freund meiner Gastschwester sang auch noch die ganze Zeit 'Cumpleanos feliz' - die spanische Version von Happy Birthday........
Zum Schluss noch ein paar Worte zu meinem Projekt. Heute war mein zweiter Arbeitstag und ich habe schon sehr vielfältige Bereiche kennengelernt. Ich habe sowohl schon mit den Kleinsten der Schule gearbeitet, die erste wenige Monate alt sind, aber auch mit Kleinkindern und Jugendlichen. Meist haben wir etwas gebastelt (Fahnen etc. :D ), gemalt oder gesungen. Am Anfang gibt es meistens auch immer eine Runde, in der der Tag vorgestellt wird, überlegt wird, wer alles da ist etc. Außerdem gibt es auch ein gemeinsames Frühstück und Mittagessen. Da alle Kinder in irgendeiner Weise eine Behinderung haben, dauert alles natürlich auch etwas länger.
Bisher gefällt es mir auf jeden Fall super. Das Arbeitsklima wirkt recht gut und ich bin auch von der Ausstattung und den Möglichkeiten, die es hier gibt sehr überrascht.
Einziges Mankel: Die Pferdetherapie gibt es jetzt wirklich nicht mehr. Es gab anscheinend Probleme mit der Versicherung, deswegen wurde sie abgeschafft...:/
Allerliebste Grüße! (:
Montag, 9. September 2013
mi primer dia de trabajar
Wie schon angekündigt war heute der erste Tag in meinem Projekt. Als wir in die Schule gekommen sind, waren wir erst einmal ziemlich erstaunt, da wir neben ein paar Jugendlichen auf Senioren mit Behinderung trafen. Uns war nicht bewusst, dass es in der Einrichtung auch ältere Menschen gab, laut unsrer bisherigen Information waren die 'Schüler' höchstens 21. .. So weit so gut, dann ist die Arbeit eben noch vielfältiger dachten wir. Größer wurde die Verwirrung, als wir im Sekretariat saßen und die Dame vor uns nicht die geringsten Ahnung von uns hatte. Auch der Name einer Angestellten, die unsere Betreuerin sein sollte, Sylvia, half ihr da nicht weiter. ....
Endlich am richtigen Ort angekommen, wurden wir diesmal schon erwartet und recht herzlich begrüßt. Es folgte ein Rundgang durch das Gebiet mit Vorstellung des Personals. Selbst die ganzen Namen der Angestellten zu lernen, wird erstmal eine Kunst sein. Das sind ganze 48 Namen! Die Vielfältigkeit, die in diesem Projekt angekündigt worden war, wurde aber nur bestätigt. Es gab Sprachtherapeuten, Sozialbetreuer, einen Musiklehrer, eine Sporttherapeutin - Sylvia -, Physiotherapie, eine Therapeutin speziell für Kleinkinder u.v.m. .. Scheint vielversprechend ;)
Nun gut, als Jenni nun bekannt gab, der Name unserer Einrichtung hieß Centro de Education Especial Santa Ana, ließ sich das Problem schnell lösen. Wir befanden uns zwar auf dem Gebiet der Schule, allerdings gehörte das Gebäude, in dem wir uns befanden, zu einem Heim. In diesem Heim lebten auch die Senioren mit Behinderung. Die Schule, die wir eigentlich suchten, befand sich lediglich in einem anschließenden Gebäude. ;)
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| ein Foto eines vergangenen Festes in der Schule |
Meine Arbeitszeiten werden auch relativ unterschiedlich sein. Der Tag beginnt immer um 7 Uhr. Montag und Dienstag werden wohl etwas lang und anstrengend, bis um 16 Uhr. Mittwoch arbeite ich dann aber bis 15 Uhr und Donnerstag/ Freitag wird schon ab 12 Uhr Feierabend sein. ;)
Mal sehen wie morgen der erste richtige Arbeitstag in den Klassen wird...;)
Saludes de Costa Rica!
Sonntag, 8. September 2013
Große Autos, schlechte Straßen
Es ist wahnsinn, wenn man sich hier mal umschaut, was die Ticos für Autos fahren: rießengroß & teuer. Heute hab ich auch am eigenen Leib erfahren wieso. Mit dem besten Freund von Debbie sind wir spontan zusammen in die 'Berge' gefahren. Oder besser gesagt, auf einen Hügel neben Santa Ana. (Mit unsren bayerischen Bergen ist das nicht vergleichbar ;) )
Und auch kein Wandern oder ähnliches war dabei, wie ich es bei so einer Aktivität gewohnt bin, sondern wir sind mit dem Pickup von Bryan hochgefahren. Und das war echt ein Erlebnis: Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals eine so demolierte und gleichzeitig steile Straße hochgefahren zu sein. :D Wären wir da mit einem ganz normalen Auto hoch, gott ich dank dir, hätten wir das nicht demoliert. ;)
Oben angekommen hatten wir natürlich das Glück, dass es komplett zugezogen ist und man grad mal 5 m weit schauen konnte. :D Aber gottseidank hab ich vorher auf dem Weg schon ein paar Aussichtsfotos machen können und es hat wenigstens dort oben nicht geregnet. ;)
Und auch kein Wandern oder ähnliches war dabei, wie ich es bei so einer Aktivität gewohnt bin, sondern wir sind mit dem Pickup von Bryan hochgefahren. Und das war echt ein Erlebnis: Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals eine so demolierte und gleichzeitig steile Straße hochgefahren zu sein. :D Wären wir da mit einem ganz normalen Auto hoch, gott ich dank dir, hätten wir das nicht demoliert. ;)
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| Aussicht auf Santa Ana |
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| Debbie und ich und eins der vielen großen Autos ;) |
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| Irgendwann fängt der Regen dann halt doch wieder an...;) |
Trocken wieder heimgekommen ließen wir den Abend noch mit ein bisschen Salsa, Merena und Kumbia im Wohnzimmer ausklingen, den typischen Tänzen von hier ;) , bevor wie anschließend noch ein paar Verwandte/ Freunde besucht haben...
Morgen ist übrigens der große Tag, ich werde das erste Mal im Projekt arbeiten! Glücklicherweise ist morgen auch der 'dia de ninos' - der Tag der Kinder. Das bedeutet wir werden gleich am ersten Tag mit einem kleinen Fest begrüßt..;)
Looking forward!
Samstag, 7. September 2013
Konzerte, Urwald und andere Geschichten...
Einen großen Vorteil hat es, in der Nähe von San Jose zu leben! Hier gibt es nicht selten, wie auch oft bei uns in jeder Großstadt, Konzerte und Workshops etc. for free ;)
So auch die ganze letzte Woche. Auf zwei Konzerten war ich, das 2. war eher ruhigere Musik, das 1. das genaue Gegenteil. Die Band Lucho calavera hat eine Mischung aus Raggae und Latinomusik gespielt und war richtig, richtig gut!! Es macht einfach so Spaß auf diese Musik hier zu tanzen, das kann man gar nicht beschreiben. ;)
Bevor wir allerdings in den Genüssen des lateinamerikanischen Lebensstils versinken konnten, wurde uns leider die harte Realität vor die Nase gesetzt. Auf dem Weg von einem der Konzerte zur nicht weit entfernten Busstation wurden 3 Freiwillige überfallen und ausgeraubt. Es war uns allen schon vorher bewusst, dass derartiges durchaus passieren kann, allerdings waren wir sehr geschockt, dass es grad einmal 21 Uhr war und sich die Freiwilligen in einem eigentlich eher sicheren Gebiet aufhielten, nicht weit von dem ACI-Büro entfernt. Die Tatsache, dass einer schon seit einem Jahr hier ist, machte das ganze nicht besser. Der Vorfall brachte natürlich erst mal etwas Unruhe und Unsicherheit. Aber er hat uns wohl auch alle nocheinmal sensibilisiert, wie auch der Rat von ACI lautet, nicht unnötig Wertgegenstände mitzunehmen und im Zweifelsfall lieber ein Taxi zu nehmen.
So ist es doch nicht so einfach, wie zunächst angenommen, hier abends in San Jose noch unterwegs zu sein, denn auch wenn das Taxifahren hier immer noch billiger als in Deutschland ist, wird man auf Dauer doch arm...
Seitdem ich den letzten Post geschrieben habe, ist schon wieder etliches passiert. Am Samstag vor einer Woche waren wir alle zusammen in La Campina in einem Countryclub. Der ist vergleichbar mit einem kleinen Schwimmbad, wo man auch Volleyball- / Basketball spielen kann, grillen etc.
Am Sonntag hieß es dann, auf zu ner Hikingtour. Womit keiner gerechnet hat, war, dass wir quasi mitten im Urwald landen. Bewusst wurde mir das erst, als ich Vinicio, einem Verantwortlichen aus dem Büro, mit einem etwa 50cm langen Messer um den Bauch aus dem Bus aussteigen sah. Das brauchte er, um den Weg durch den Wald für uns zugänglich zu machen..
Als wir mitten im Regenwald standen, auf dem schlammigen Weg, und rund um mich alles grün war, mit Planzen, die ich vorher noch gar nicht gesehen habe, wurde mir zum ersten mal richtig bewusst, wo ich eigentlich war...Und das weckte noch mehr die Vorfreude in mir, hier alles zu bereisen und kennenzulernen ;)
Gestern Abend hatten wir einen Internationalen Abend, bei dem einige Ticos gekommen sind, und typisches costarikanisches Essen - neben Reis und Bohnen- mitgebracht haben. Manche (ehemalige) Freiwillige haben auch andere Sachen vorgestellt, wie z.B. französische Crepes oder finnische Lakritze, die hier der Renner sind. ;)
Nebenbei hab ich jemanden zum Klettern hier gefunden!! Ein Deutscher, der schon seit nem halben Jahr hier ist, hat mir von einer Art Boulderhalle erzählt, die wohl gar nicht weit von mir entfernt ist. Scheinbar soll es auch sogar bei mir im Ort einen kleinen Felsen geben, der etwas abgelegen neben einem Wasserfall liegt!!! (:
Neben dem ganzen Spaß hatten wir natürlich noch das Seminar. Mit gestern, dem letzten Tag, endeten 2 schöne, zwar etwas anstrengende, aber insgesamt völlig gelungene Wochen mit super Leuten! Der Spanischkurs lief auch recht gut, war manchmal zwar ein bisschen langweilig, aber unser Lehrer hat den Unterricht wenigstens etwas abwechslungsreich gestaltet. Ab heute wird wohl auch das Sprachchaus ein wenig nachlassen. Neben dem Spanisch im Unterricht und mit den Familien, redeten wir mit den anderen Deutschen oft in unserer Muttersprache. Da das Seminar auch noch auf Englisch war und man sich mit manch anderen Freiwilligen aus Finnland, Island, Amerika etc. auch nur auf Englisch unterhalten konnte, kam man da schon manchmal ein wenig durcheinander...
Die meisten Freiwilligen bleiben im Central Valle, der Umgebung von San Jose. Alle übrigen durften heute ihre temporären Unterkünfte verlassen und in ihre langfristigen Wohnorte aufbrechen. Auf dass es dann ab Montag mit der Arbeit in den Projekten losgeht....;)
Seit letzter Woche hab ich übrigens auch eine Gitarre!! Hab mir zusammen mit Jenni eine gekauft!!!! (:
So viel aber jetzt erst mal wieder...
Die besten Grüße aus der Schweiz Mittelamerikas! (:
So auch die ganze letzte Woche. Auf zwei Konzerten war ich, das 2. war eher ruhigere Musik, das 1. das genaue Gegenteil. Die Band Lucho calavera hat eine Mischung aus Raggae und Latinomusik gespielt und war richtig, richtig gut!! Es macht einfach so Spaß auf diese Musik hier zu tanzen, das kann man gar nicht beschreiben. ;)
Bevor wir allerdings in den Genüssen des lateinamerikanischen Lebensstils versinken konnten, wurde uns leider die harte Realität vor die Nase gesetzt. Auf dem Weg von einem der Konzerte zur nicht weit entfernten Busstation wurden 3 Freiwillige überfallen und ausgeraubt. Es war uns allen schon vorher bewusst, dass derartiges durchaus passieren kann, allerdings waren wir sehr geschockt, dass es grad einmal 21 Uhr war und sich die Freiwilligen in einem eigentlich eher sicheren Gebiet aufhielten, nicht weit von dem ACI-Büro entfernt. Die Tatsache, dass einer schon seit einem Jahr hier ist, machte das ganze nicht besser. Der Vorfall brachte natürlich erst mal etwas Unruhe und Unsicherheit. Aber er hat uns wohl auch alle nocheinmal sensibilisiert, wie auch der Rat von ACI lautet, nicht unnötig Wertgegenstände mitzunehmen und im Zweifelsfall lieber ein Taxi zu nehmen.
So ist es doch nicht so einfach, wie zunächst angenommen, hier abends in San Jose noch unterwegs zu sein, denn auch wenn das Taxifahren hier immer noch billiger als in Deutschland ist, wird man auf Dauer doch arm...
Seitdem ich den letzten Post geschrieben habe, ist schon wieder etliches passiert. Am Samstag vor einer Woche waren wir alle zusammen in La Campina in einem Countryclub. Der ist vergleichbar mit einem kleinen Schwimmbad, wo man auch Volleyball- / Basketball spielen kann, grillen etc.
Am Sonntag hieß es dann, auf zu ner Hikingtour. Womit keiner gerechnet hat, war, dass wir quasi mitten im Urwald landen. Bewusst wurde mir das erst, als ich Vinicio, einem Verantwortlichen aus dem Büro, mit einem etwa 50cm langen Messer um den Bauch aus dem Bus aussteigen sah. Das brauchte er, um den Weg durch den Wald für uns zugänglich zu machen..
Als wir mitten im Regenwald standen, auf dem schlammigen Weg, und rund um mich alles grün war, mit Planzen, die ich vorher noch gar nicht gesehen habe, wurde mir zum ersten mal richtig bewusst, wo ich eigentlich war...Und das weckte noch mehr die Vorfreude in mir, hier alles zu bereisen und kennenzulernen ;)
Gestern Abend hatten wir einen Internationalen Abend, bei dem einige Ticos gekommen sind, und typisches costarikanisches Essen - neben Reis und Bohnen- mitgebracht haben. Manche (ehemalige) Freiwillige haben auch andere Sachen vorgestellt, wie z.B. französische Crepes oder finnische Lakritze, die hier der Renner sind. ;)
Nebenbei hab ich jemanden zum Klettern hier gefunden!! Ein Deutscher, der schon seit nem halben Jahr hier ist, hat mir von einer Art Boulderhalle erzählt, die wohl gar nicht weit von mir entfernt ist. Scheinbar soll es auch sogar bei mir im Ort einen kleinen Felsen geben, der etwas abgelegen neben einem Wasserfall liegt!!! (:
Neben dem ganzen Spaß hatten wir natürlich noch das Seminar. Mit gestern, dem letzten Tag, endeten 2 schöne, zwar etwas anstrengende, aber insgesamt völlig gelungene Wochen mit super Leuten! Der Spanischkurs lief auch recht gut, war manchmal zwar ein bisschen langweilig, aber unser Lehrer hat den Unterricht wenigstens etwas abwechslungsreich gestaltet. Ab heute wird wohl auch das Sprachchaus ein wenig nachlassen. Neben dem Spanisch im Unterricht und mit den Familien, redeten wir mit den anderen Deutschen oft in unserer Muttersprache. Da das Seminar auch noch auf Englisch war und man sich mit manch anderen Freiwilligen aus Finnland, Island, Amerika etc. auch nur auf Englisch unterhalten konnte, kam man da schon manchmal ein wenig durcheinander...
Die meisten Freiwilligen bleiben im Central Valle, der Umgebung von San Jose. Alle übrigen durften heute ihre temporären Unterkünfte verlassen und in ihre langfristigen Wohnorte aufbrechen. Auf dass es dann ab Montag mit der Arbeit in den Projekten losgeht....;)
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Seit letzter Woche hab ich übrigens auch eine Gitarre!! Hab mir zusammen mit Jenni eine gekauft!!!! (:
So viel aber jetzt erst mal wieder...
Die besten Grüße aus der Schweiz Mittelamerikas! (:
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